Diese Seite hat es nie gegeben.
Es gab sie. Und mit ihr dich.
Ich vermisse dich so sehr, dass es sich körperlich anfühlt — wie ein Gewicht, das ich morgens mittrage und abends nicht ablegen kann. Ich greife nachts nach der Seite des Bettes, auf der du nicht mehr liegst. Ich sehe deinen Namen im Handy und erinnere mich jedes Mal neu daran, dass ich nicht mehr schreiben darf.
Es tut mehr weh, als ich zugeben wollte. Manche Tage schaffe ich es kaum, aufzustehen, weil der Raum neben mir so leer ist wie diese Seite, bevor wir anfingen, sie zu füllen. Ich weiß nicht, wohin mit dem, was noch da ist — also bleibt es hier, ungelesen, wie ein Brief, den ich nie abschicken werde.
Ich weiß noch nicht, wie ein Tag ohne dich geht. Aber ich lerne es, so langsam es eben geht.